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Lydia Okumura

Rückblick exhibition
26 August 2022 - 23 April 2023 Kunstmuseum Schloss Derneburg
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  • Die Hall Art Foundation richtet eine Ausstellung der in New York ansässigen brasilianisch-japanischen Künstlerin Lydia Okumura aus. Seit über fünfzig Jahren arbeitet Okumura mit geometrischer Abstraktion, um unser Verständnis von Raum zu explorieren und seine Möglichkeiten durch Form und Farbe zu erweitern. Mit Materialien wie Garn, Draht, Acrylfarbe, Glas, Aluminium, Holzkohle und Graphit erstellt Okumura ortsspezifische Installationen, die aus Wand und Boden hervortreten und die Grenzen zwischen dem Zwei- und Dreidimensionalen verwischen. In dieser Ausstellung werden fünfzehn Werke gezeigt, die fast drei Jahrzehnte in Okumuras Schaffen umspannen. Darunter befinden sich auch einige ihrer bekanntesten Gemälde, Skulpturen und großformatigen Installationen.

  • INFORMATION

    Geboren in São Paulo als Tochter japanischer Eltern unterlag Okumura schon immer vielfältigen Einflüssen, wie etwa der japanischen Schrift- und...

    Lydia Okumura, The Appearance, NY 1976, 1976

    Geboren in São Paulo als Tochter japanischer Eltern unterlag Okumura schon immer vielfältigen Einflüssen, wie etwa der japanischen Schrift- und Malkunst, konkretistischen und neokonkretistischen Kunstströmungen in Brasilien, aber auch amerikanischer und europäischer Konzeptkunst, die in ihrer einzigartigen, Länder und Kulturgrenzen überschreitenden Herangehensweise an Minimalismus gipfelten. Eine Reihe ihrer Skulpturen mit dem Titel The Appearance entstand 1976 kurz nach ihrer Übersiedelung aus Brasilien nach New York. In jeder dieser Skulpturen sind einfache Graphitzeichnungen an der Wand durch geradlinig verlaufende Garnfäden mit dem Boden verbunden. Die so entstehenden dreidimensionalen Gebilde, etwa ein Würfel, eine Dreieckspyramide oder ein Paar Rhomben, sind zugleich voluminös und doch federleicht.

  • Okumuras Fähigkeit, den Raum mit geringsten Mitteln zu transformieren, schlägt sich in der groß angelegten Installation In Front of Light,...

    Lydia Okumura, In Front of Light, São Paulo Biennial, 1977

    Okumuras Fähigkeit, den Raum mit geringsten Mitteln zu transformieren, schlägt sich in der groß angelegten Installation In Front of Light, São Paulo Biennial 1977 (1977) nieder. Darin bildet Okumura einander überlappende, auf einen Mittelpunkt hin ausgerichtete Dreiecke mit weißem Garn vor einer langen, schwarz gestrichenen Wand. Die Fäden werden dabei so angebracht, dass die Überlappung der Dreiecke zur Mitte hin immer dichter wird und dadurch wieder eigene, ineinander verwobene geometrische Formen entstehen. Die Komplexität der Installation wird noch erhöht durch sieben dreieckige Glasstücke, die in einem Halbkreis aus der Wand hervortreten und die Installation noch weiter in den Raum hinein erweitern.

  • In den Achtzigerjahren begann Okumura, ihre „Situationen' zu entwickeln, ortsspezifische geometrische Installationen aus Farbfeldern, die direkt auf die Wand gemalt...

    Lydia Okumura, Untitled I, Installation at Pratt Institute Gallery, New York 1980, 1980

    In den Achtzigerjahren begann Okumura, ihre „Situationen" zu entwickeln, ortsspezifische geometrische Installationen aus Farbfeldern, die direkt auf die Wand gemalt und durch Garnfäden und gezeichnete Graphitlinien miteinander verbunden werden. Untitled I, Installation at Pratt Institute Gallery, New York 1980 (1980) ist ein dreidimensionales Wandbild, das zwei Wände über Eck verbindet. Formen in kräftigen Violett-Tönen werden direkt auf einander gegenüberstehende Wände gemalt und aus ihren Ecken heraus mit gezeichneten Graphit-Linien oder Garnfäden verlängert. Die drei Materialien, Graphit, Garn und Acrylfarbe, sind die Grundlage von Okumuras atmosphärischen Installationen. Mit den „Situationen" fanden kräftige Farben Eingang in Okumuras Praxis und machten ihre dreidimensionalen Garn-Konstruktionen sichtbarer.

  • Okumuras bildhauerische Arbeiten nach 1984 stellen einen weiteren Entwicklungsschritt in ihrem Empfinden für Farben und Materialien dar. Labyrinth (1984) ist...

    Lydia Okumura, Labyrinth, 2017

    First realized at the Museu de Arte Moderna, São Paulo, 1984

    Okumuras bildhauerische Arbeiten nach 1984 stellen einen weiteren Entwicklungsschritt in ihrem Empfinden für Farben und Materialien dar. Labyrinth (1984) ist eine große freistehende gerollte Struktur aus Maschendraht mit aufgemalten, einander überlagernden Formen in kräftigen Primärfarben. Erstmals 1984 am Museu de Arte Moderna in São Paulo realisiert, war die Skulptur zu der Zeit die größte, die je ein Künstler geschaffen hatte. Sie war so groß, dass die Museumsbesucher hineingehen und sich darin bewegen konnten. In dieser Installation verarbeitete Okumura auch erstmals industrielle Rohmaterialien wie etwa den Maschendraht. In Labyrinthwindet sich der Maschendraht um einen Innenraum und ist auf einer Seite etwas ausgestellt, damit die Betrachter die Skulptur betreten können. Obwohl der Maschendraht viele runde Hohlräume lässt, überlappt das Material doch so, dass am Ende gesättigte Farbfelder entstehen, die sich immer wieder verändern, wenn der Betrachter sich innerhalb der Skulptur bewegt.

  • Lydia Okumura wurde 1948 in São Paulo in Brasilien als Tochter einer japanischen Einwandererfamilie geboren. Ihr Interesse an Kunst wurde...

    Lydia Okumura, Different Dimensions of Reality II, 1971

    Lydia Okumura wurde 1948 in São Paulo in Brasilien als Tochter einer japanischen Einwandererfamilie geboren. Ihr Interesse an Kunst wurde zuerst durch ihren Vater geweckt, der selbst ausgebildeter Kalligraph war. Vor ihrer Übersiedelung nach New York 1974 studierte Okumura an der FAAP School of Visual Arts in São Paulo. 1968 hatte sie im Alter von neunzehn Jahren ihre erste Einzelausstellung an der Galerie Veranda in Brasilien und 1973 wurde sie eingeladen, als Teil des Kollektivs Equipe3 an der Biennale von São Paulo mitzuwirken. In New York setzte Okumura ihr Studium am Pratt Graphics Center fort. Zwischen 1973 und 1984 nahm sie an fünf Biennalen in São Paulo teil und hatte außerdem zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Museen in den USA, Lateinamerika und Japan. Ihre Arbeiten wurden 1984 in einer bedeutenden Einzelausstellung am Museu de Arte Moderna, São Paulo gezeigt. In jüngerer Zeit gastierte eine von der University of Buffalo (New York) organisierte Retrospektive mit dem Titel Lydia Okumura: Situations an vielen Orten in den USA. Okumura lebt und arbeitet derzeit in New York und wird von Galeria Jaqueline Martins, São Paulo und Brüssel, vertreten.

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    • Lydia Okumura, Different Dimensions of Reality II, 1971
      Lydia Okumura, Different Dimensions of Reality II, 1971
    • Lydia Okumura, The Appearance, NY 1976, 1976
      Lydia Okumura, The Appearance, NY 1976, 1976
    • Lydia Okumura, The Appearance, NY 1976, 1976
      Lydia Okumura, The Appearance, NY 1976, 1976
    • Lydia Okumura, The Appearance, NY 1976, 1976
      Lydia Okumura, The Appearance, NY 1976, 1976
    • Lydia Okumura, In Front of Light, São Paulo Biennial, 1977
      Lydia Okumura, In Front of Light, São Paulo Biennial, 1977
    • Lydia Okumura, Untitled I, Installation at Pratt Institute Gallery, New York 1980, 1980
      Lydia Okumura, Untitled I, Installation at Pratt Institute Gallery, New York 1980, 1980
    • Lydia Okumura, Installation II, Medellin Biennial, Colombia, 1981, 1981
      Lydia Okumura, Installation II, Medellin Biennial, Colombia, 1981, 1981
    • Lydia Okumura, Tribeca, 1984
      Lydia Okumura, Tribeca, 1984
    • Lydia Okumura, Labyrinth, 1984 (refabricated 2017) First realized at the Museu de Arte Moderna, São Paulo, 1984
      Lydia Okumura, Labyrinth, 1984 (refabricated 2017) First realized at the Museu de Arte Moderna, São Paulo, 1984
    • Lydia Okumura, Cube 1,2,3, 1984
      Lydia Okumura, Cube 1,2,3, 1984
    • Lydia Okumura, untitled GSP, 1984
      Lydia Okumura, untitled GSP, 1984
    • Lydia Okumura, Turning Point, 1984
      Lydia Okumura, Turning Point, 1984
    • Lydia Okumura, Sem título / Untitled, 1980-85
      Lydia Okumura, Sem título / Untitled, 1980-85
    • Lydia Okumura, Passageway VI, 1986
      Lydia Okumura, Passageway VI, 1986
  • Presse

    • HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG, Wie ein Raum zum Buch wird
      Press

      HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG

      Wie ein Raum zum Buch wird Februar 6, 2023
      Katalog zur Kunst von Lydia Okumura
    • WELTKUNST, AUSSTELLUNGEN: Lydia Okumura
      Press

      WELTKUNST

      AUSSTELLUNGEN: Lydia Okumura November 1, 2022
      Betrachtet man »Labyrinth« von 1984 (o.) aus der Ferne, lässt sich zunächst gar nicht zweifelsfrei feststellen, was man vor sich hat: Skulptur? Malerei? Einen Farbnebel? Diese Verwirrung ist typisch für...
    • KUNST:ART, Lyrische Abstraktionen
      Press

      KUNST:ART

      Lyrische Abstraktionen September 1, 2022
      Lydia Okumura im Kunstmuseum Schloss Derneburg
  • Publikationen
    • Lydia Okumura

      Lydia Okumura

      In Front of Light 2022-23
      Softcover 90 pages
      Publisher: Hall Art Foundation
      ISBN: 979-8-9851451-2-0
      Dimensions: 28 x 22.5 cm
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  • Künstler

    • Lydia Okumura
      Artists

      Lydia Okumura

  • Installationsansichten: Roman März

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