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Kunst
Daniel Buren
UNE ENVELOPPE PEUT EN CACHER UNE AUTRE, NO. VI, 1989Wood, white synthetic printed fabric, every 8.7cm with same size black lines, glue, cotton white canvas106-1/2 x 106-1/2 x 106-1/2 in. (270 x 270 x 270 cm)Hall Collection© Daniel Buren / VG Bild-Kunst, BonnDer französische Künstler Daniel Buren bringt geometrische Muster in institutionelle und öffentliche Räume ein. Seit 1965 verwendet Buren industriell gefertigte Textilien mit abwechselnden weißen und farbigen Streifen von jeweils 8,7...Der französische Künstler Daniel Buren bringt geometrische Muster in institutionelle und öffentliche Räume ein. Seit 1965 verwendet Buren industriell gefertigte Textilien mit abwechselnden weißen und farbigen Streifen von jeweils 8,7 cm Breite, wodurch er der Malerei konzeptionell jeglichen Ausdruck nimmt, während er die grundlegenden Aspekte ihrer Struktur beibehält. Für die Ausstellung im Musée Rath in Genf 1989 füllte Buren die untere Ausstellungsebene mit zehn „cabanes éclatées" (explodierten Hütten), darunter UNE ENVELOPPE PEUT EN CACHER UNE AUTRE, NO. VI (1989). Die Konstruktion ähnelt einem Unterstand, bestehend aus Burens gestreiften Paneelen, die von keilrahmenartigen Strukturen gehalten werden. Diese erinnern sowohl an die Rückseite von Gemälden als auch an architektonische Konstruktionen. Die Betrachtenden werden eingeladen, das Gemälde nicht an der Wand, sondern aus dem Inneren der Konstruktion heraus zu betrachten. Das Erlebnis, durch das Werk hindurchzugehen, stellt „die Vorstellung vom Museum als Behältnis und den darin enthaltenen Objekten"[1] auf den Kopf.
[1] Rorimer, Anne. „Daniel Buren: From Painting to Architecture." Parkett 66, 2002, S. 68.
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