Michael Craig-Martin
Der in Irland geborene Künstler Michael Craig-Martin kehrte 1966 nach Abschluss seines Studiums in den Vereinigten Staaten nach Großbritannien zurück. Ursprünglich als Konzeptkünstler tätig, entwickelte Craig-Martin seit den 1990er Jahren ein Repertoire an Alltagsgegenständen, die seine Gemälde und Skulpturen bevölkern. Craig-Martin erklärte: „Ich interessiere mich für die Einfachheit gewöhnlicher Dinge ... Ich interessiere mich nicht für Design, nicht für Kitsch, nicht für die Konsumaspekte alltäglicher Dinge. Es geht mir um die Idee von Farbe, Form. Ich versuche, etwas so Einfaches und Transparentes zu erfassen, das man nicht mehr weiter unterteilen kann." [1] In Gemälden wie Wrench (2002) transformiert Craig-Martin auf fantasievolle Weise die Beziehung der Betrachtenden zu einem alltäglichen Werkzeug durch eine ungewöhnliche Farbgebung, Größe und einen engen Bildausschnitt mit schmalen Rändern. Sein Ansatz verbindet die Farbenpracht der Pop Art mit der Einfachheit des Minimalismus.
Wullschlager, Jackie. „Art is poetry, not prose.” FT.com, September 16, 2011. Online abgerufen unter: https://gagosian.com/media/gallery/press/2011/25a988e16b655cd1bcf1ed23bd3df683.pdf